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Im vergangenen Monat war Andreas Schüller anläßlich zahlreicher Vorstellungen an der Wiener Volksoper und auch in Leipzig zu erleben, wo er die vielgefeierte Dietrich Hilsdorf Inszenierung der “Jenufa” dirigiert hat. Als Küsterin war dort die beeindruckende Susan Mclean zu hören, die in diesem Sommer auch die Kundry bei den Bayreuther Festspielen singen wird.
An der Volksoper liefen unter Schüllers Leitung einige Abende von Puccinis “Tosca” und Verdis “Traviata“, bei denen unter anderem Morton Larsen als Scarpia und Germont zu sehen sein war, der zur Zeit auch an der Wiener Staatsoper und demnächst an der New Yorker MET in Strauss’ Capriccio auftritt.
Beim diesjährigen Retzer Festival “Offene Grenzen” stand Purcells Oper “Dido und Aeneas” im Mittelpunkt des Programms; wie auch in den vergangen Jahren inszeniert von Monika Steiner und dirigiert von Andreas Schüller. Neben den Opernaufführungen gab es auch wieder zahlreiche Lesungen prominenter Autoren.
Auf der Sommertournee des Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen stehen Ende Juli diesmal neben Mahlers 1.Sinfonie auch Korngolds Violinkonzert und eine Ouvertüre des Mahler Studienkollegen Hans Rott auf dem Programm. Schüller, der seit 2008 musikalischer Leiter des JPON ist, wird die Konzerte (u.a. in Bremen und Gütersloh) dirigieren.
Am 11.September wird Schüller an der Leipziger Oper die Premiere von Tschaikovskiy “Eugen Onegin” leiten. Die Inszenierung stammt von Peter Konwitschny. Spielen wird das Gewandhausorchester Leipzig.
Am 27.September wird Andreas Schüller wieder mit der Jungen Sinfonie Berlin in der Berliner Philharmonie zu erleben sein, wo neben der 10.Sinfonie von Dimitri Schostakovitsch auch Richard Strauss’ “Also sprach Zarathustra” auf dem Programm stehen wird . Bereits vor einem Jahr hatte Schüller dort mit dem Orchester, welchem er in seiner Studentenzeit viele Jahre lang angehört hatte, Mahlers 7.Sinfonie aufgeführt.
Am 12.2. stand Andreas Schüller erstmalig am Pult der Münchner Symphoniker , mit denen er im Münchner Prinzregententheater ein Konzert zum Thema “Wem die Götter zürnen” gab. Es erklangen Werke von Beethoven, Mozart, Haydn und Strauß. Schüller konnte kurzfristig für diese Konzert gewonnen werden, das von einem erkrankten Kollegen nur fünf Tage zuvor abgesagt worden war.
Am 23.Januar hatte an der Leipziger Oper Sergej Prokofjevs Ballett “Romeo und Julia” seine vielumjubelte Permiere. Die Choreographie stammt von Juri Vamos. Die musikalische Leitung des Abends lag in den Händen von Andreas Schüller, der das Gewandhausorchester dirigierte. Orchester und Dirigent wurden mit großen Ovationen gefeiert.
An der Kölner Oper hatte am 5.12. Janaceks “Schlaues Füchslein” eine vielbeachtete Wiederaufnahme in einer außergewöhnlich guter Sängerbesetzung, wie von der Kritik befunden wurde. Die Leitung hatte Andreas Schüller. Es spielte das Gürzenich Orchester Köln.
